Kyoto – zu Besuch im kulturellen Herzen Japans

„Kyoto is much better than Tokyo“, meinte Yoko noch in Tokio zu uns. Na gut, Kyoto wird schliesslich auch als Kulturhauptstadt und Touristenmagnet schlechthin verkauft. Mit seinen 1600 buddhistischen Tempeln und 400 Shinto-Schreinen ist dies aber auch nicht verwunderlich. Nur, Tokio hat uns derart gefallen und wir haben diese Stadt wirklich lieben gelernt, dass es einiges braucht um dies zu übertrumpfen. Aber lassen wir uns doch einfach mal überraschen was Kyoto zu bieten hat und beginnen nun auch die kulturelle Seite Japans kennenzulernen.

Nach kurzen 1.5 Stunden im Zug erreichen wir Kyoto. Ich gebs ja zu, wir sind immer noch hundemüde..! Glücklicherweise findet sich das Hostel äusserst schnell, sodass wir uns unserem Gepäck erstmal entledigen können. Eine etwas gewöhnungsbedürftige und leider auch etwas mühsame Angewohnheit in Japan ist, dass meist erst um 15:00 Uhr oder gar 16:00 Uhr eingecheckt werden darf. Oft bedeutet dies für uns, Gepäck verstauen und mit immer noch vollbepackten Daypacks irgendwohin losziehen. Glücklicherweise ist unser Hostel diesmal gleichzeitig ein Coffeeshop, sodass wir uns entscheiden erstmal gemütlich einen Kaffee zu trinken und uns im Gemeinschaftsraum gemütlich zu machen und etwas auszuruhen. Wir sind ja schliesslich noch einige Tage hier, wir können es also durchaus langsam angehen.

„Wir veranstalten heute ein BBQ oben auf dem Dach des Hostels, habt ihr Lust zu kommen?“, fragt uns eine nette Angestellte des Hostel. Fast ohne zu zögern nicken wir beide, denn solche hostelinterne Veranstaltungen bedeuten auch immer auf andere Reisende zu treffen und neue Leute kennenzulernen. Dass dies während einer derart langen Reise zu zweit Abwechslung bedeutet und für uns zwei mehr als bereichernd ist, versteht sich von selbst. Auch wenn, wohl aufgrund des schlechten Wetters, nicht ganz so viele teilnehmen, lernen wir dennoch interessante Menschen aus den USA, Südkorea und Thailand kennen. Ein weiterer spannender Abend mit einer lustigen kleinen Truppe und ebenso vielen interessanten, lustigen, komischen und vorallem spannenden Reisegeschichten versüsst unseren Reisealltag. Während des BBQ’s lernen wir unter anderem Yeonhyeong aus Südkorea kennen, mit welchem wir uns spontan in ein paar Wochen in Seoul, seiner Heimatstadt, verabreden.

Nach dem ersten lazy Day beginnt für uns aber der Ernst des Reisealltags. Die Sonne brennt hinunter, es ist heiss in Kyoto. Der Schweiss rinnt uns den Rücken hinunter. Sightseeing bei diesen Tempereraturen macht wenig Spass. Trotzdem wollen wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten besuchen und das Flair der Stadt versuchen kennen und hoffentlich auch lieben zu lernen. Mit dem Zug geht es erstmal in Richtung Arashiyama. Am Stadtrand gelegen soll sich nämlich der bekannte Bambuswald mit seinen kleinen versteckten Tempeln befinden. Möglichst wenig laufen ist heute die Devise und so versuchen wir die nächstgelegene Station ausfindig zu machen. „This is Saga Arashiyama Station“, ertönt es aus dem Lautsprecher des Zuges. „Müssen wir hier raus?“, frage ich Dominique während dieser konzentriert mit Google Maps (ja so einfach ist das heutzutage) beschäftigt ist und sich im Hintergrund der halbe Zug leert. „Hm..nein, lass uns noch eine Station weiter fahren!“. Ok, wenn „Herr Google-Maps“ das meint.. Als der Zug jedoch keine fünf Sekunden später in einen schier endlosen Tunnel fährt, merken auch wir: vielleicht ist es machmal doch besser den Massen zu folgen als gegen den Strom zu schwimmen! Aber wirklich nur manchmal! Der Zug hält erneut, wir steigen hastig aus, denn noch weiter möchten wir definitiv nicht fahren. Als wir das Perron wechseln und uns das erste Mal umschauen, merken wir aber wie wir uns  plötzlich in einer total anderen Welt befinden. Die Stadt haben wir nur einen Tunnel später hinter uns gelassen, keine Häuser, keine Menschen, nur Wald, Fluss, Brücke und wir. Cool! Kaum aus der Stadt draussen findet man sich in einem Naturparadies wieder.

Schöne Flusslandschaft ausserhalb der Stadt

Lange können wir das Ganze um uns herum nicht geniessen, denn schliesslich haben wir ein anderes Ziel und der Zug der uns dort hinbringen soll, fährt bereits ein. An der richtigen Station herrscht ein ziemliches Wirrwarr an Menschen, so dass wir uns diesmal sicher sein können am richtigen Ort zu sein. Wir folgen für einmal wieder den Massen und finden uns keine 10 Minuten Fussmarsch später in einem wunderschönen, tiefgrünen Bambuswald wieder. Die Bambusgräser nehmen der Sonne die Kraft ein wenig, sodass es angenehm kühl ist als wir durch den Wald spazieren. Die Gräser ragen meterhoch über unsere Köpfe, die Seiten sind fast blickdicht, so dicht aneinander reihen sich die Bambusgräser.

Dazwischen findet man immer mal wieder kleinere und grössere Tempel und Schreine. Ein schöner Farbtupfer in dieser kräftig grünen Bambuswelt.

Schrein in Arashiyama

Holztafeln voller Wünsche

Die ganze Gegend rund um Arashiyama ist ein wahrer Touristenmagnet. Haben wir bisher noch nicht so viele westliche Reisende getroffen, scheinen sich hier alle gemeinsam zu treffen. Uns störts in keinster Weise, denn schliesslich tickt hier die Uhr sowieso ein Wenig anders, nur für alle Touristenattraktionen können wir uns nach wie vor nicht begeistern. Während die meisten nämlich weiter über den Katsura River in Richtung Affenpark schlendern, kehren wir an der Togetsuko Brücke wieder um, denken an unsere unglaubliche Zeit auf Borneo und spazieren mit vielen schönen Bildern von wildlebenden Tieren im Kopf lächelnd zurück.

Togetsuko Brücke

Ein weiteres Highlight und Must-see in Kyoto ist der Fushimi Inari-Taisha-Schrein. Obwohl auf der anderen Seite gelegen statten wir auch diesem Schrein einen Besuch ab. Ein weiteres Hoch auf den Japan Railpass! Laute Musik ertönt, als wir aus dem Zug steigen. In unsere Nasen steigt Duft von frittierten, frisch grillierten und sonstigen Leckereien. „Ist das hier wirklich eine heilige Stätte?“, frage ich ein wenig verwundert. Tatsächlich werden in Asien (nicht nur Japan) viele heilige Stätten schon fast zum Strassenfest oder Rummelplatz umfunktioniert. Wir sind es uns aja eigentlich schon gewohnt, trotzdem hätten wir dies in Japan so nicht erwartet.

„Fressmeile“ vor dem Fushimi Inari-Taisha-Schrein

Wir spazieren weiter, vorbei an den Ständen direkt zum Haupttempel. Ein breiter mit vielen grossen roten Laternen versehener Weg führt uns direkt zum Tempel. Obwohl uns immer mal wieder Shinto-Mönche über den Weg laufen, frage ich mich ob dieser Tempel wirklich immer noch als solcher benutzt wird.

Fushimi Inari-Taisha

Fushimi Inari-Taisha

Weiter gehts, immer den Hügel hoch. Hier nämlich findet man einen Rundweg über die Spitze des Hügels, welcher durch hunderte von rotorangen Toriis führt. Obwohl es sich anfangs noch staut, ja derart viele Leute tummeln sich auf dem heiligen Hügel, so sind wir nur ein paar hundert Meter weiter fast alleine auf weiter Flur. Das Gute nämlich ist, dass die meisten Leute wirklich nur die ersten Toriis besichtigen und anschliessend umkehren. Tausende Toriis leuchten in sattem Orange, dazwischen findet man auch hier immer mal wieder kleine und grosse Tempel.

Unzählige Toriis säumen den Weg

Blick über Kyoto

„Reinigungsbrunnen“ vor einem der Schreine

rot-orange Toriis

Der eigentliche Grund weshalb wir ausgerechnet jetzt nach Kyoto gereist sind, ist das Gion Matsuri, das grösste und wohl wichtigste Fest Kyotos. Ursprünglich wurde dieses Fest ins Leben gerufen als schlimme Krankheiten das Land heimsuchten. Mit diesem Fest versuchte man böse Gottheiten (die auch Pest und Krankheit bringen) und rachsüchtige Geister von Verstorbenen zu beruhigen. Die Hauptparade und damit Höhepunkt des Festes hat zwar zwei Wochen früher stattgefunden, an diesem Wochenende aber soll es nochmals eine etwas kleinere Parade geben. Jeweils an drei Tagen vor der eigentlichen Parade finden bereits Festlichkeiten sowie eine Art Laternenausstellung statt, auch die Yoiyama-Tage genannt. In einem kleinen Stadtteil im Zentrum Kyotos stehen überall verteilt die Festwagen, wunderschön mit Laternen geschmückt. Die Strassen sind gesperrt und viele Menschen tummeln sich in den Seitenstrasssen. Auch wir spazieren durch die Gässchen. Spannenderweise erinnert uns vieles an die heimische Basler Fasnacht. Es gleicht einer Laternenausstellung. Schaulustige dürfen die Wagen betreten und begutachten. Jeder Wagen repräsentiert ein Viertel von Kyoto. Des Weiteren wird auch hier getrommelt und gepfeift und statt Plaketten werden in den Wagen schön verzierte Fächer, kleine Trommeln und sonstige Souvenirs verkauft.

Mit Laternen geschmückte Festwagen

Mit Laternen geschmückte Festwagen

Die eigentliche Parade findet dann schliesslich am Folgetag statt. Früh klingelt der Wecker, denn schliesslich wollen wir uns einen guten Platz sichern. „Dort wo die beiden Umzüge sich kreuzen und ums Eck gehen, dort ist der beste Platz!“, versichert uns der Hostelangestellte. Das Gedränge an den Kreuzungen lässt vermuten, dass er wohl recht hat. Die Parade beginnt, die ersten Trommler und in wunderschöne, teilweise auch einfache japanische Kostüme gehüllte Paradenteilnehmer marschieren an uns vorbei.

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Gion Matsuri Parade

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Gion Matsuri Parade

Version 2

Gion Matsuri Parade

Gleich anschliessend folgt eine in traditionell japanischen Gewändern gekleidete Männergruppe. Es wird gepfeift, getrommelt, aber trotzdem handelt es sich um eine eher ruhige Angelegenheit. Der erste Wagen kommt. Hoch ragt dieser empor. Gar die Lichtsignale in den Strassen mussten weichen. Gut können diese nur weggeklappt werden. Der Wagen, bunt verziert mit einem grossen Baum auf dem Dach, rollt auf riesigen Rädern an uns vorbei. Damit dieser in der Fahrtrichtung bleibt müssen die mitlaufenden Männer immer mal wieder die Richtung mit Hilfe von Seilen korrigieren. Die Wagen schwanken dabei bedrohlich. Ich möchte ja wirklich keiner von diesen auf den Wagendächern sitzenden Männern sein. Kurz vor der Kurve hält der Wagen abrupt. Die Bodenmannschaft legt halbe Bambusrohre auf den Boden und begibt sich in Stellung. Drei vorne auf dem Wagen stehende Männer führen mit Fächern eine kleine Choreographie vor und geben den untenstehenden Männern mit einem lauten Schrei das Kommando fürs Wagen anheben und gleichzeitige wenden. Ein einmaliges Schauspiel. Drei bis viermal muss dieses Prozedere wiederholt werden, bis der Wagen sich schliesslich um 90 Grad gedreht hat. Die Menge klatscht begeistert. Dass dies für die Männer kräfteraubend ist, ist jedem Einzelnen anzusehen. Wir sind ein weiteres Mal beeindruckt.

kräftezehrendes Wagendrehen

Noch den ganzen Tag hindurch feiern die Teilnehmer dieses Fest. Auch während wir durch den Nishiki Markt schlendern, hören wir auf einmal laute Rufe, Gestampfe und Stöcke welche auf den Boden schlagen. Wir gehen dem Lärm nach und finden hinter der nächsten Ecke eine ganze Schar dieser weiss gekleideten Träger. Es scheint, als wären sie bereits mehr als einmal irgendwo eingekehrt. Aber so soll es an solchen Festen doch auch sein. Auch die Strasse vor dem Markt wird immer mal wieder kurzzeitig für den Verkehr gesperrt, dann nämlich wenn wieder eine Schar jolender, singender und feierwütiger Männer vorbeimarschiert.

Nishiki Markt

Abends jeweils lädt das hübsche Flussufer mit seinen kleinen Restaurants zum verweilen ein. Wir setzen uns ans Ufer lassen den Abend hineinbrechen und geniessen die letzten Stunden des Tages.

Gleich nebenan befindet sich ein kleines Viertel, mit süssen engen Gässchen, wo sich diverse traditionelle Restaurants befinden. Hier möchten wir noch einmal ein köstliches Shabu Shabu geniessen. Und da uns bereits seit längerem eine weitere Essenspende zugeflogen ist, welche wir speziell dafür aufgehoben haben, lassen wir es uns einen Abend lang nochamls so richtig gut gehen.

Vielen Dank Fabio für die Essensspende! 🙂

Shabu Shabu 🙂

Den nächsten Tag lassen wir etwas gemütlicher angehen. Wir haben keine Lust mehr durch die Hitze zu schlendern, weshalb wir uns kurzerhand ein Velo mieten. In Kyoto bietet es sich besonders an mit Fahrrad die Stadt zu erkunden. Überhaupt sieht man in Japan wieder sehr viele Velofahrer, alle auf dem Trottoir fahrend. Heutiges Ziel ist der Philosophenweg, ein zwischen Kirschbäumen entlanglaufender 2 km langer Weg am Stadtrand von Kyoto. Erst geht es mitten durch die Stadt, entlang des Flusses, und schliesslich hoch zum ersten Tempel Nanzenji. Wir parkieren unsere Velos und besichtigen die Anlage.

Tempel Nanzenji

Aquädukt

Tempel Nanzenji

Gross, grün und wunderbar gepflegt und sauber ist alles hier. Überhaupt gehört Japan für uns zu einem der saubersten Länder überhaupt. Abfalleimer gibt es lustigerweise keine, was bedeutet, dass jeder seinen Müll mit nach Hause nehmen muss. Umso erstaunter sind wir über die sauberen Strassen, Parks und Wälder. Auch wir müssen uns umgewöhnen und tragen fortan unseren Abfall fein säuberlich an den Rucksack gebunden durch die Stadt.

Der Philosophenweg führt vorbei an diversen Tempeln. Uns hingegen beeindruckt vielmehr die Stille und Atmosphäre am Stadtrand Kyotos. Etwas erhöht hat man zudem einen wunderbaren Blick auf die hügelige Stadt Kyoto.

Was in der Schweiz die Schokolade ist, ist in Japan der Matcha. Fast alles findet man in Matcha-Geschmacksrichtung, sei es der Matcha-Tee, das Matcha-Kitkat oder das Matcha-Glace. Sind manche Dinge doch etwas gewöhnungsbedürftig mögen wir das giftgrüne Glace auf Anhieb. Und was gibt es besseres als eine erfrischende Abkühlung in dieser schwülen Hitze..

Matcha-Glacé

Das wohl bekannteste Viertel von Kyoto ist das Blumenviertel „Gion“. Hier leben und arbeiten die Maiko und Geiko, welche bei uns viel eher als Geisha bekannt sind. Ein alter traditionsreicher Stadtteil. Kleine Gässchen winden sich zwischen den traditionellen Holzhäuschen, durch die geheimnisvolle Welt der Unterhaltunskünstlerinnen. Wenn man Glück hat, kann man abends eine Geiko durchs Viertel huschen sehen.

Stadtteil Gion

Stadtteil Gion

Ausser ein paar Touristen, welche sich einen Kimono umwerfen und so als Geishaverschnitt durch die Strassen spazieren, haben wir in Gion keine gesehen. Ist aber auch nicht verwunderlich, da viele der Geikos wohl versuchen möglichst unauffällig zu ihrem Arbeitsstätte zu gelangen. Denn tatsächlich findet man im Viertel Schilder, welche darauf hinweisen die Geikos nicht anzufassen. Eine Selbstverständlickeit sollte man meinen… Dennoch möchte ich nicht daran denken wie sich der ein oder andere Tourist in der Gegenwart einer Geiko oder Maiko verhält. Zu vieles haben wir bereits gesehen!

Hinweis- resp. Verbotsschild in Gion

Obwohl unglaublich heiss, schieben sich immer mehr Wolken vor die Sonne. In der Ferne scheint sich ein Gewitter anzubahnen. „Meinst du wir sollten umkehren?“, frage ich vorsichtshalber. „Ach was, das verzieht sich sicher gleich wieder..!“ Keine fünf Minuten später finden wir uns klitschnass unter einem Brückenpfeiler wieder..ja soviel zu unserem Wetterspürsinn! Eine Ewigkeit später wagen wir uns dennoch in den strömenden Regen und machen uns klitschnass auf den Nachhauseweg.

Auch wenn unser Kyoto-Aufenthalt etwas verregnet endet, haben wir die Tage genossen. Kyoto zeigt einem nochmals eine andere Seite Japans, eine wunderschön traditionelle Seite! Obwohl wir nur einen klitzekleinen Teil dieser Stadt gesehen haben, fanden wir es toll hier. Ob Tokyo oder Kyoto nun bessser ist, vermögen wir nicht zu beurteilen. Denn spannend und interessant sind beide Städte, jede auf ihre eigene Art!

Ein Gedanke zu “Kyoto – zu Besuch im kulturellen Herzen Japans

  1. Jo die müehsame Check-In Zite hani au nie verstande! 🙂 chunsch extra früeh ah bi de neue Destination, damit de halbi Tag mit em volle Daypack chasch ume Laufe 😛
    Gruess us de Schwiz
    Peter und Stephi 🙂

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