Von Shanghai nach Hangzhou

Einst ein kleines unbedeutendes Fischerdorf hat sich Shanghai zu einer blühenden Weltmetropole gewandelt. Keine andere Stadt hat sich in so kurzer Zeit so verwandelt. China boomt was in Shanghai unübersehbar ist. In Shanghai leben die Menschen mit dem höchsten Lebensstandard in China, entsprechend hoch ist das Preisniveau. Für uns liegt daher nur ein verhältnismässig kurzer Stop drin.

In Shanghai kann man hauptsächlich eines sehr gut tun – shoppen. Unzählige Shoppingmalls säumen die Strassen. Wir schlendern durch die Strassen und fühlen uns teilweise ein Wenig fehl am Platz. Gucci, Prada und all die weiteren Nobelmarken präsentieren ihre Waren in riesigen Boutiquen – wir sind definitiv in einer anderen Welt.

Dennoch versprüht auch Shanghai einen gewissen Charme. Speziell der Bund, die Uferpromenade am Huangpu-Fluss lockt vorallem nachts tausende von Menschen an um die Aussicht auf die Skyline des gegenüberliegenden Stadtteils Pudong zu geniessen.

Leider macht uns das Wetter in Shanghai einen Strich durch die Rechnung. Wir nutzen daher die Zeit vorwiegend um die Reise weiter zu organisieren, Wäsche zu waschen und Dinge zu tun die sonst noch so während einer längeren Reise anfallen. Natürlich gönnen wir uns auch ab und an ein feines Essen oder ein kühles Bier, was vorallem in der französischen Konzession, einem Stadtteil von Shanghai wunderbar möglich ist.

Nach 4 Tagen Shanghai sind wir bereits wieder reif für ein bisschen Grün, frische Luft und mehr Aktivität. Wir entscheiden uns daher mit dem Zug ins ca. 2 Stunden entfernte Hangzhou, die Hauptstadt der chinesischen Provinz Zhejiang zu reisen. Wir haben uns extra für ein kleines Hostel etwas abseits des Stadtzentrums und somit abseits des Geschehens entschieden um am Westlake wieder etwas Ruhe zu finden ….ach wie naiv!

Unser Hostel liegt zwar wunderschön inmitten eines kleinen Waldes am See, doch schon die Anfahrt dahin lässt uns Schlimmes vermuten. Unser Bus benötigt für die knapp 7 Kilometer fast 3 Stunden. Hupende Autos, riesige Reisecars und „Millionen“ von Reisegruppen (alle mit einheitlichen Hüten gekennzeichnet, damit auch ja niemand verloren geht) versperren die Strassen. Wir sind es uns mittlerweile ja wirklich gewöhnt und so nehmen wir das ganze mit Humor.

Die Zeit in Hangzhou geniessen wir dennoch in vollen Zügen. Wir spazieren um den See, mieten Fahrräder oder wandern über die Hügel rund um Hangzhou. Da uns das Wetter leider nach wie vor nicht gut gesinnt ist geniessen wir unter anderem auch die Annehmlichkeiten unseres wunderschönen Hostels mit supernettem Personal. Wie wir später erfahren, hat im südlichen Teil Chinas ein Taifun von Taiwan kommend die Küste erreicht – wir haben dabei wohl noch die Ausläufer dieses Sturms mitbekommen.

Wie gerufen haben wir eine weitere Spende erhalten. Wir lassen uns ein wunderbares Essen in einem anscheinend superbekannten Restaurant, Grandma’s Kitchen schmecken. Dafür haben wir sogar extra 1.5 Stunden gewartet, wie dies in China wohl üblich ist. Wie am Postschalter muss man eine Nummer ziehen und hat solange zu warten bis die Nummer auf dem Bildschirm erscheint…China halt! 😉

Das mit der Menge der chinesischen Gerichte haben wir aber leider noch nicht ganz im Griff, so dass wir ein bisschen viel bestellen..aber die Auswahl ist derart gross dass man sich kaum entscheiden kann. Geschmeckt hats einfach super!

Vielen Dank Beat und Sonja für das wunderbare Essen! 🙂

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