Top of Japan! Wir besteigen den höchsten Berg Japans – den Mt. Fuji

Ich friere. Meine Hände, obwohl in Handschuhe gepackt, zittern. Die Beine liegen zehntnerschwer vor mir. Müde und erschöpft aber auch stolz und glücklich sitzen wir da. Der Augenblick ist fantastisch. Um uns herrscht Stille, nur eine kalte Bise weht uns um die Nase, während sich die glutrote Kugel langsam hinter dem Horizont hervorschiebt und die ersten Strahlen auf den Kraterrand des Fujisan fallen. Auf 3776 Meter über Meer geniessen wir die atemberaubende Aussicht auf das Land der aufgehenden Sonne und beobachten wie auch unten auf der Ebene ein neuer Tag beginnt.

Unsere Köpfe sind nach wie vor mit dem Verarbeiten der letzten Tage beschäftigt, als wir ganze 20 Stunden zuvor noch ziemlich müde am Busbahnhof von Shinjuku sitzen und auf unseren Bus warten. Irgendwie haben wir uns das ganze viel ruhiger, entspannter vorgestellt. Aber dennoch strotzen wir vor Tatendrang, denn heute beginnt unser zweitägiges Abenteuer – die Besteigung des höchsten Bergs Japans, die Besteigung des Mount Fuji (Fujisan).

Ganze zwei Stunden Busfahrt liegen vor uns, welche wir aber hauptsächlich dafür nutzen unsere Energiereserven zumindest ein klein wenig wieder zu füllen. Eine Mütze voll Schlaf später erreichen wir die Kawaguchiko Gogome, eine der vier Ausgangspunkte für die Besteigung des Berges. Hier, auf einer Höhe von 2305 Meter über Meer beginnt der Yoshida-Trail, einer der populärsten Trails des Berges. Viele Leute tummeln sich auf dem Platz, viele davon haben den Berg bereits bestiegen, noch mehr aber starten ihr Abenteuer erst – genau wie wir. Der Berg, resp. die Trails sind aufgrund des Wetters nur jeweils während zweier Monate im Jahr (Juli und August) offen. Während der restlichen Monate liegt auf dem Gipfel Schnee und Eis, was dem Berg zwar den wunderschönen Zuckerhut verpasst, ihn aber leider auch nicht so einfach besteigen lässt. Und was dies bedeutet, kann sich jeder selber ausmalen. Massenweise Wanderer erklimmen den Berg gleichzeitig. An den Wochendenen tummeln sich teilweise bis zu 8000 Menschen täglich auf den Trails rund um den Berg. Wie so viele Berge in Japan, gilt auch der Fujisan als heilig und wird seit mehr als 1000 Jahren als Sitz der Götter verehrt. Vom Gipfel aus den Sonnaufgang zu erleben, gilt als besondere spirituelle Erfahrung. Kein Wunder also sind wir nicht alleine unterwegs..

Jep, das ist unser Ziel…

„Bist du bereit?“, fragt mich Dominique ungeduldig. „Ja, es kann losgehen!“ Wir passieren das Tor, welches uns auf den Yoshida-Trail bringt. Grundsätzlich ist die Besteigung des Fujisan gratis, es wird jedoch empfohlen, resp. gewünscht eine Spende von 1000 Yen abzugeben, welche dem Unterhalt der Wege und Einrichtungen dient. Machen wir natürlich gerne. „Beginnt ihr den Trek oder wart ihr schon oben?“ fragt uns ein junger Mann aus Kanada, als wir unseren ersten Fotostopp einlegen. „Nein, wir starten erst“, antworten wir. Er lächelt und nimmt einen Schluck von seiner Sakeflasche. „Eigentlich wollten wir diese oben auf dem Gipfel trinken, aber dafür war es schlicht zu kalt, nun holen wir dies halt hier nach!“ sagt der Vater lächelnd aber auch etwas erschöpft. „Habt ihr genügend warme Kleidung eingepackt, es ist nämlich schweinekalt auf dem Gipfel. Einige mussten gar umkehren, weil es derart kalt war!“, erzählt uns die junge Dame. Wir bejahen, sind uns im gleichen Moment aber plötzlich unsicher, ob wir nicht doch zu wenig warme Sachen eingepackt haben. Egal, da müssen wir jetzt durch. Wir verabschieden uns von der netten Familie, wünschen ihnen einen guten Muskelkater und beginnen unseren Aufstieg.

Der Anfang beginnt breit und flach…

noch 6 Km to go auf dem Yoshida Trail..

Die ersten Meter geht es auf einem breiten Weg durch den Wald. Viele andere mit uns beginnen ihren Aufstieg. Ich bin bereits jetzt etwas ausser Atem, merke wie schlecht meine Kondition ist. Durchalten ist die Devise, denn vor uns liegen noch ein paar Kilometer. Und erst nach der 6. Station beginnt schliesslich der eigentliche Anstieg. Ein breiter Weg führt nun stufenartig nach oben. Der Grund besteht aus losem kleinen Geröll, was den Aufstieg deutlich erschwert. Ganz nach dem Motto „zwei Schritte vor, einer zurück“, gewinnen wir langsam aber stetig an Höhe.

Stufenartig geht es hoch…

Blick nach oben..

Aufgrund des Steinschlags gibt es an besonders exponierten Stellen Schutzmauern

Wir passieren die ersten kleinen Berghütten. Wer sich noch vor Beginn des Aufstieges einen Wanderstock zugelegt hat, kann hier jeweils einen Stempel auf diesen einbrennen lassen. Auch werden hier Snacks, Getränke und sogar Sauerstoff verkauft. Wir nutzen die Hütten hauptsächlich um immer mal wieder eine Pause einzulegen.

Manchmal braucht man eine Pause..

Eine der über 40 (!) Berghütten auf dem Berg

Stempel werden in die Wanderstöcke eingebrannt

Die breiten Wege gehen schon bald in reines Fels- resp. Lavagestein über. Über lange Strecken führt uns der Weg über steil ansteigende Felsformationen. Zwar gewinnen wir hier sehr schnell an Höhe, die Abschnitte sind aber auch besonders kräftezehrend. Immer wieder folgen Strecken mit losem Lavageröll, was ein Vorankommen sehr mühsam macht.

Auf losem Lavageröll geht es steil nach oben

grosse Lavabrocken gilt es zu überwinden

Einfachere stufenartige Passagen folgen..

..bevor es erneut ins Lavageröll geht. Teilweise müssen gar die Hände eingesetzt werden um hoch zu klettern..

Der Atem geht schnell, der Puls rast und die Beine brennen bereits ein wenig. Ja es gilt die Energiereserven klug einzuteilen, um es bei der schon etwas dünneren Luft und den teils extremen Wetterverhältnissen überhaupt zum Gipfel zu schaffen. Wir kommen gut voran, trotzdem benötigen wir viele kurze Pausen. Die Strecke bis zum Gipfel ist mit 7.6 Kilometer nicht sonderlich weit. Ja, auf den ersten Blick scheint dies nicht wirklich eine Herausforderung zu sein. Allerdings werden auf diesem 7.6 Kilometer langen Pfad 1300 Höhenmeter überwunden. Mit einer durchschnittlichen Steigung von über 20% über die gesamte Strecke, wobei einige flache, viele jedoch sehr stark ansteigende Passagen mit Steigungen von über 50% enthalten sind, ist der Aufsteig nicht ganz ohne. Einige geübte Wanderer in der Schweiz mögen jetzt vielleichte ein wenig schmunzeln. Kein Problem, mussten wir tatsächlich auch, als wir bereits nach einem Kilometer die ersten Asiaten sahen, welche ihre mitgebrachten oder am Berg gekauften Sauerstoffflaschen auspacken um reinen Sauerstoff zu inhalieren. Ja auch hier ist alles ein wenig anders…

Pocket Oxygen…in fast jeder Berghütte erhältlich

Die Wetterverhältnisse auf dem Berg können einem durchaus einen Strich durch die Rechnung machen. Viele Wanderer mussten in der Vergangenheit aufgrund des schlechten Wetter bereits umkehren, denn die starken Winde, starken Regenfälle und plötzlichen Gewitter können eine Besteigung verunmöglichen. Wir gehören heute mit ungefähr 4000 anderen Wanderern zu den glücklichen. Denn obwohl immer mal wieder Nebelschwaden den Berg hochziehen, und man sich von einem Moment zum anderen in einer düsteren kalten, windigen Umgebung wiederfindet, scheint meist doch auch die Sonne. Auch der Wind hält sich glücklicherweise im Zaum, so dass der Gipfelbesteigung grundsätzlich nichts im Wege steht. Erst gegen Abend zieht unten in der Ebene ein Gewitter vorbei, wir können nur noch die letzten Blitze sehen und sind froh bereits weit oben zu sein.

kleines Unwetter im Tal..

Tagesziel schon fast erreicht…

Nach rund sechs Stunden Aufstieg erreichen wir schliesslich etwas erschöpft unser Nachtlager, die Berghütte Goraikoukan auf einer Höhe von 3450 Meter über Meer gelegen. Wir haben uns bewusst die höchste und damit am Gipfel nächstgelegene Hütte ausgesucht, denn wir wollen unseren letzten Aufstieg bei Nacht möglichst kurz halten.

Berghütte Goraikoukan

„Welcome!“,  begrüsst uns die nette junge Dame in der Hütte. „Bitte zieht eure Wanderschuhe aus und steckt diese in diesen Beutel. Mein Kollege zeigt euch gleich eure Betten.“ Erschöpft setzen wir uns hin, ziehen die Schuhe aus und folgen dem ebenfalls sehr jungen Mann in unser Schlafgemach. Ok, wir wussten ja was auf uns zukommt, damit hätten wir aber trotzdem im Traum nicht gerechnet. Ein kleiner, enger Raum mit mindestens 80 Betten. „Diese Seite ist für die Frau und diese für den Mann“, zeigt uns der junge Mann einen kleinen, nicht grösser als einen Meter (für jeden ca. 50 cm) breiten Bereich. Nebenan hat es sich ein älteres Ehepaar gemütlich gemacht. Überhaupt schlafen bereits sehr viele Bergsteier, obwohl es noch nicht mal fünf Uhr nachmittags ist. Wir richten uns so gut es nun mal geht ein, wärmen uns unter der Decke kurz auf, bevor wir es im Gemeinschaftsraum gemütlich machen.

Nachtlager…

Empfindlich kalt ist es hier oben. Meine Füsse und Hände sind eiskalt und fast schon gefühllos. Ich versuche mich aufzuwärmen und zweifle immer mehr an meiner mitgebrachten Kleidungskollektion. Eine heisse Ramensuppe bringt schliesslich die erlösende Erwärmung. Dazu gibt es, wie auf einer Wanderung üblich, mitgebrachtes Brot, Wurst und Käse. 😉

Die Aussicht von der Hütte aus ist phänomenal. Schaut man den Berg hinunter sieht man noch unzählige weitere Wanderer die sich den Berg hochkämpfen. Einige taumeln fast nur noch den Weg hoch und zehren an ihren letzten Kräften. Wir sind erstaunt über die hohe Anzahl an älteren Menschen, welche diesen Berg bezwingen wollen. Einige davon sind mit Sicherheit bereits über 70 Jahre alt. Hierfür zollen wir unseren grössten Respekt. Sobald die Sonne hinter dem Berg verschwindet, zeichnet sich im Normalfall der Kegel als Schatten in der Ebene ab. Leider verwehren uns dicke Wolken die Sicht auf dieses schöne Bild, trotzdem geniessen wir eine wunderbare Sicht auf die Weite Japans.

wunderbarer Blick ins Tal

Der Gemeinschaftsraum füllt sich, je später es wird. Immer mehr Wanderer erreichen die Hütte. Die einen fitter die anderen mit den Kräften am Ende. Wir beobachten wie draussen vor der Hütte ein junger Mann sein Mittagessen wieder von sich gibt und anschliessend mit Sauerstoffschlauch in der Nase in der Ecke sitzt. „Den Kerl muss es aber ziemlich übel erwischt haben“, meine ich etwas erschrocken zu Dominique. Die Höhenkrankheit ist tatsächlich nicht zu unterschätzen. Wir wissen, langsam hochsteigen, Pausen einlegen, genügend trinken und die Anzeichen ernst nehmen. Weshalb es jeodch derart viele Asiaten an diesem Abend erwischt, ist uns nach wie vor ein Rätsel. Einer nach dem anderen nämlich hängt schon fast im Delirium am Sauerstoffgerät.

Bereits um ca. 21:00 Uhr wird auch der Gemeinschaftraum zum Bettenlager umfunktioniert und so heisst es für uns ebenfalls ab ins Bett. Schulter an Schulter liegen wir da, völlig eingeengt, von Nachtruhe und Entspannung weit entfernt. Wir sind uns ja wirklich einiges gewohnt, was sich in dieser Nacht aber abspielt übertrifft alles Bisherige. Der Typ neben Dominique schnarcht, dass sich die Balken biegen, der andere grunzt, der nächste zuckt während der letzte hinten im Schlaf laut pupst. Und das sind nur die Leute in unmittelbarer Nähe, leider gibt es davon noch etwa 60 weitere im gleichen Raum… Ein Schnarchkonzert sondergleichen begleitet uns durch die Nacht, an Schlaf ist nicht zu denken. Entsprechend froh sind wir, als die Uhr zwei Uhr nachts anzeigt, Zeit zum Aufstehen. Wir packen unsere sieben Sachen, ziehen alles vorhandene an Kleider über, montieren die Stirnlampen und los gehts…

Bereits um 2 Uhr nachts wandert eine Lichterkette den Berg hoch..

Draussen staut es sich bereits. Befanden sich gestern die Leute noch zeitlich verteilt auf dem Aufstieg, sind nun alle gleichzeitig unterwegs. Alle wollen den Gipfel noch vor der aufgehenden Sonne erreichen. Und genau das war der Grund weshalb wir eine Hütte möglichst nahe am Gipfel wählten. Der Aufstieg ist mühsam. Immer wieder staut es sich, wir müssen warten auf dem steilen, felsigen Gelände. Wie eine Lichtschlange schlängeln sich die Leute den Berg hoch. Die, die von weiter unten kommen sind sichtlich erschöpft. Reisegruppen benötigen Pausen, suchen sich einen Platz um auszuruhen, nicht ganz einfach auf dem schmalen Felspfad. „Bitte macht zwei Linien, links für die etwas langsameren, rechts für die schnellen!“, versuchen immer mal wieder Streckenposten den Aufstieg zu beschleunigen und den Stau aufzuheben. Vergeblich. Wir wandern weiter, ohne Plan wie weit es noch bis zum Gipfel ist. „Bitte seid vorsichtig, lasst überholen, es sind nur noch 5 Minuten bis zum Gipfel“, hören wir auf einmal einer der Streckenposten rufen. Ach das ging ja fix! 20 Minuten später und nur zwei Kehren weiter, passieren wir das Torii zum Gipfeltempel und dann stehen wir da, auf 3776 Meter über Meer auf dem Gipfel des Fujisan! Yeeeeeesssss!

Und auch auf dem Gipfel des Fujisan findet man einen Getränkeautomaten..willkommen in Japan! 😉

Mit uns befinden sich bereits einige andere wartende Leute auf dem Gipfel. Der Himmel im Osten ist zwar bereits etwas heller geworden, bis die Sonne aufgeht dauert es aber doch noch ein wenig. Wir suchen uns ein schönes Plätzchen etwas abseits der Hauptmassen. Die Bise weht uns um die Nase, die Kälte dringt immer tiefer in uns hinein. Ich beginne zu frieren und weiss nun tatsächlich was mit der eisigen Kälte auf dem Gipfel gemeint ist. Glücklicherweise erweist sich meine mitgebrachte Ausrüstung als fast „Fujisantauglich“, trotzdem ist mir kalt. Kaum vorstellbar, herrschen unten im Tal doch schwülheisse 34 Grad…

In eisiger Kälte ist erstmal warten angesagt!

Neben dem Kraterrand auf einem Lavastein sitzend, schauen wir gebannt und erwartungsvoll in Richtung Osten, wo der Himmel bereits rot leuchtet und damit das baldige Erscheinen der Sonne ankündigt. Am Berghang ist es zwischenzeitlich still geworden. Alle, auch die, die es noch nicht bis zum Gipfel geschafft haben, halten inne und blicken gen Osten. Es ist still, nur die Trommel des nahen Schreins hallt über den Berg. Und dann, endlich! Der glutrote Sonnenball steigt über dem Horizont auf. Ein Raunen geht durch die Reihen der Wartenden, alle versuchen diesen Moment irgendwie festzuhalten. Auch wir saugen auf, geniessen! Und während wir die Sonne in voller Grösse am Horizont stehen sehen, verstehen auch wir die Bedeutung der japanischen Flagge – die aufgehende glutrote Sonne am Morgenhimmel! Ein weiterer wunderbarer, ergreifender Moment!

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Leider ist das Schauspiel der aufgehenden Sonne auch schnell wieder vorbei. Obwohl wir gerne noch etwas länger die Aussicht geniessen würden, muss ich mich aufwärmen. Mittlerweile scheint mein Zwiebelprinzip nämlich erste Mängel zu zeigen, weshalb wir uns kurzentschlossen in einer der Hütten aufwärmen. Zu meiner Freude wird dort gar heisse Schoggi in der Dose, welche in einem heissen Wasserbad aufgewärmt wird, verkauft.

Heisse Schoggi auf japanisch

Eine heisse Schoggi später und mit wieder aufgetauten Gliedmassen, machen wir uns auf zum Krater. Diesen könnte man zu Fuss umrunden. Wir aber verzichten aufgrund der Kälte darauf, wagen aber trotzdem einen Blick in den inaktiven Krater des Fujisan.

Krater des Fujisan

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Einen kleinen Teil des Weges um den Krater nehmen wir dann schliesslich aber doch noch in Angriff. Denn schliesslich befindet sich auf dem Fujisan, das höchste Postbüro Japans und diesem wollen wir einen kurzen Besuch abstatten. Eine lange Schlange wartender Leute steht bereits vor dem Postamt. Wir schnappen uns unsere Postkarten, lassen diese mit einem Stempel versehen und werfen diese in den Briefkasten.

Höchstgelegenes Postamt Japans

Noch die letzten Sonnenstrahlen auf dem Gipfel genossen, den letzten Blick in den Krater geworfen, machen wir uns bereits wieder auf den Abstieg. Und vor diesem graut es mir weit mehr als noch vor dem Aufstieg. Denn obwohl dieser deutlich schneller zu schaffen ist, geht dieser sehr schnell an die letzten Kraftreserven. Eher langweilig geht es auf einem breiten Weg in unzähligen engen Kehren im Zickzack-Kurs den Berg hinunter. Doch die Neigung ist massiv und das lose Geröll unter den Füssen macht es tatsächlich zu einem Kraftakt. Immer wieder rutschen wir hinunter, versuchen mit den bereits sehr schwabbeligen Beinen und letzten Kräften Stürze aufzufangen.

Steiler, mühseliger Abstieg

Nach weniger als drei Stunden erreichen wir schliesslich völlig erschöpft die fünfte Station. Wir sind geschafft, müde aber stolz und glücklich, denn schliesslich haben wir den höchsten Berg Japans bestiegen und das war ein unvergessliches Erlebnis!

Ein japisches Sprichwort besagt: “Wer einmal auf den Berg Fuji steigt ist weise. Wer ihn zweimal besteigt ist ein Narr.“ Weise ziehen wir weiter und freuen uns auf weitere unvergessliche Eindrücke in diesem schönen Land.

Ach ja und wer sich fragt, welchen Berg wir genau bestiegen haben? Bitteschön, Fujisan – Top of Japan:

Ein Gedanke zu “Top of Japan! Wir besteigen den höchsten Berg Japans – den Mt. Fuji

  1. Liebe Irene und Dominque
    Fantastisch euer Blog.Es ist eine Freude in zu lesen und die Bilder anzuschauen.Macht weiter so.Wir wünschen noch viele Abenteuer und Entdeckungen.Alles Gute und bis zum nächsten Blog.
    Liebe grüsse Mama und Köbi

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